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Polen
Gdansk (Danzig)
Dieser wichtige Ostseehafen ist eine geschichtsträchtige Stadt. Wahrzeichen Danzigs ist das hölzerne Krantor aus dem Jahre 1444. Gegenüber stehen die historischen Speicher der Stadt. Wie in anderen zerstörten polnischen Städten wurde das Stadtzentrum nach historischem Vorbild wieder aufgebaut. Viele der Bürgerhäuser stammen aus dem 16. Jahrhundert. Durch das Viertel Glowne Miasto ziehen sich neun Hauptstraßen, die zum Ufer der Mottlau führen. Am Langen Markt mit seinen restaurierten Renaissancehäusern steht der Artushof aus dem 15. Jahrhundert. Direkt daneben befindet sich das Rechtsstädtische Ratshaus (14. - 16. Jahrhundert), in dessen Sälen eine Ausstellung des Historischen Museums zu bewundern ist. Von dem 82 Meter hohen Turm hat man einen schönen Blick auf die Stadt. Auch der Lotsenturm im Stadtteil Nowy Port bietet eine Aussichtsplattform, von der aus der Danziger Hafen und die gegenüber liegende Westerplatte zu sehen ist. Bei gutem Wetter reicht die Sicht bis zur Halbinsel Hela. Als Besucher sollte man sich auch das Goldene Tor aus dem 17. Jarhundert ansehen. Die riesige gotische Marienkirche ist die wichtigste Sehenswürdigkeit Danzigs und eine der größten Kirchen in Polen. Der Innenraum bietet Platz für mehr als 20.000 Menschen, hier befindet sich auch eine berühmte astronomische Uhr aus dem 15. Jahrhundert. Die Kathedrale im Stadteil Oliwa ist besonders für die Akustik ihrer Orgel bekannt. Der Badeort Sopot (Zoppot) hat den längsten Pier Europas (500 m).
Ausflüge: Die bewaldete Hel-Halbinsel, die kaschubische Seenplatte und die Schmalspurbahn an der Weichsellandzunge sind leicht zu erreichen. Die Ritterordensburg in Malbork (Marienburg) stammt aus dem 13. Jahrhundert. Die Stadt Torun (Thorn), Anfang des 13. Jahrhunderts gegründet, war der Geburtsort des Astronoms Nikolaus Kopernikus. Das Nikolaus-Kopernikus-Museum ist besonders sehenswert.
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