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Polen

Gesundheit

 Vorsichtsmaßnahmen empfohlenImpfschein erforderlich
GelbfieberNeinNein
CholeraNeinNein
Typhus & PolioNein-
MalariaNein-
Essen & TrinkenNein-
Impfvorschriften können sich kurzfristig ändern. Bitte holen Sie im
Zweifelsfall rechtzeitig ärztlichen Rat ein.


Hepatitis A und B kommen vor. Eine Hepatitis A- und Hepatitis B-Impfung ist empfehlenswert.
Fälle von Diphterie wurden gemeldet.
Zecken sind während der wärmeren Jahreszeit (März/April bis Oktober/November) in mehreren Gebieten Polens aktiv. Dabei können Krankheiten wie Borreliose (Lyme-Krankheit) oder FSME (Frühsommer-Meningoenzephalitis) übertragen werden. Bei beruflicher Tätigkeit oder Freizeitaktivitäten mit möglicher Zeckenexposition in endemischen Gebieten ist eine Schutzimpfung gegen FSME, deren Erreger bereits mit dem Stich auf den Wirt übertragen werden, dringend zu empfehlen. Genaue Informationen über Zecken, Risiken und vorbeugende Maßnahmen sind zum Beispiel auch im Internet zu finden (Internet: www.medizinfo.com/waldundwiese/zecken/start.htm). Bei Zeckenbefall im Zweifelsfall den Arzt aufsuchen.
Tollwut kommt vor. Bei Bißwunden so schnell wie möglich ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen.
Für Studenten, die länger als einige Wochen bleiben, ist ein HIV-Test im Land erforderlich.


Gesundheitsvorsorge: Für Staatsangehörige der EU- und EFTA-Länder gilt die Europäische Krankenversicherungskarte (EHIC). Die Behandlung erfolgt gegen Vorlage der EHIC. Diese regelt die Versorgung und Kostenrückerstattung beim Krankheitsfall für EU- und EFTA-Staatsbürger. Anmerkung: In der neuen Karte ist kein Rücktransport nach einer schweren Erkrankung oder einem Unfall im Ausland enthalten. Die gesetzlichen Krankenkassen dürfen diese Leistung nicht anbieten. Einen Rücktransport bezahlen nur private Reiseversicherungen.
Die Notrufnummern sind in ganz Polen gleich und können kostenlos von allen öffentlichen Telefonzellen angewählt werden: Polizei: 997. Feuerwehr: 998. Rettungsdienst: 999. Pannendienst: 981.